Mittwoch, 1. August 2007

6. Tag IDJÜM - 3 Wettfahrten bei Sonne!




Nach dem aufstehen erstmal ein ausgiebiges Frühstück (DRAUSSEN!) machten wir uns fertig zum Segeln. Über die Nacht hatte der Wind Gott sei Dank deutlich abgenommen, auf 12-13 Knoten Wind. Regen hatte es auch keinen, daher konnte ja eigentlich nichts mehr passieren!
Pünktlich um 11.00 Uhr wurde dann die erste Tageswettfahrt angeschossen. Wie B-ler heute als erste Startgruppe und auf dem Outerloop. Warum gerade heute plötzlich anders als sonst, weiß keiner. Bisher sind wir ja immer den Innerloop gefahren. Daher war an der ersten Luvtonne die Verwirrung auch erstmal groß. Aber wir haben es geschafft. Der Start war bei uns allen SUPER! Ganz vorne an der Linie und dann mit Speed drüber! Im Ziel war es dann wieder das gewohnte Bild, Jessi vor Xaver, Anica dann Hendrik und Lioba. In der zweiten Wettfahrt kam es leider für Jessi anders, sie kenterte auf dem ersten Vorwind-Kurs in einer Böe und viel deutlich zurück. Xaver fuhr einen guten Platz im ersten drittel ins Ziel. Jessi konnte auf einen 40. Platz wieder aufholen. Es folgten noch zwei weitere Wettfahrten. Lioba kämpfte sich tapfer durch alle vier Wettfahrten, ohne mit der Wimper zu zucken! Super Leistung! In der dritten und vierten Wettfahrt nahm der Wind noch mal deutlich ab auf 2-3 Windstärken. Leider kam Jessi nicht mehr so richtig in Schwung und ersegelte sich Plätze im Mittelfeld. Xaver im vorderen Drittel und Anica hielt sich im guten Mittelfeld. Hendrik hatte einen super dritten Lauf als 34. Mittlerweile haben sie raus, wie sie sich aus den Tumulten an der Leetonne raus halten und geschickt innen durchfahren. Heute Abend haben wir dann noch unter blauem Himmel, bei warmen Temperaturen wieder gegrillt.
Morgen ist bereits um 10.00 Uhr Start und drei Wettfahrten geplant. Um 20.00 Uhr ist dann noch Siegerehrung und danach werden wir uns wieder auf die Fahrt an den See machen.
Mal schauen, ob wir morgen Abend noch einen Blog zustande bekommen!



Hier das momentane GESAMTERGEBNIS (9 Wettfahrten, 2 Streicher):
18. Jessica
32. Xaver
61. Anica
70. Hendrik
81. Lioba

Dienstag, 31. Juli 2007

5. Tag IDJÜM - Warten auf weniger Wind


Heute schliefen wir alle etwas länger, da wir gestern etwas länger wach waren als sonst. Schon beim erwachen regnete es und so mussten wir im Wohnwagen frühstücken. Da wir schon vermuteten, dass es eine Startverschiebung wegen zu viel Wind gibt (7 Windstärken). Aber trotzdem haben wir uns umgezogen (unfreiwillig). Als wir schon fix und fertig waren, kam die Nachricht, dass sich unsere Vermutung bestätigte: Startverschiebung! Wir warteten im Wohnwagen und lasen in dem neu gekauften Witzbuch zum Leidwesen der anderen Anwesenden. Der Start war erstmal bis gegen Mittag verschoben, später jedoch verschob die Wettfahrtleitung den Starttermin immer weiter nach hinten bis sie den Start für heute endgültig absagte. Nächster möglicher Start: Morgen, 11.00 Uhr. Also hatten wir den Nachmittag frei! Gegen 2 Uhr fuhren Anica, Xaver, Jessica und Fabian noch mal zum Training auf den „Bodden“. Bei bis zu 7 Windstärken kämpften sie sich durch die Böen. Auf die Welle, anpumpen, nach hinten rutschen und los gleiten, pumpen, pumpen, pumpen…! Nach etwas mehr als einer Stunde surften sie dann wieder an die Slipbahn. Danach trafen wir alle uns wieder im Wohnwagen zum spielen. Und noch was neues: Zum ersten Mal seit Tagen hat es 2 Stunden nicht mehr geregnet! Wir hoffen, dass dies so bleibt, morgen soll es besser werden und vor allem dann auch weniger Wind!
Heute sind selbst die A-ler nach nur einer Wettfahrt wieder in den Hafen gekommen! Die haben langsam Probleme ihre 12 Wettfahrten für die IDJÜM zusammen zu bekommen. Bisher haben sie nur eine Wettfahrt, daher ist schon jetzt der Ersatztag gebucht! Wir haben dann noch morgen und am Donnerstag die Chance, 6 Wettfahrten durchzubekommen. Dann hätten wir auch unsere 12 mit zwei Streichern. Mal sehen! Jetzt waren wir erstmal noch eine Runde Kegeln in der „Stadt“. Danach haben wir im „Camp-BW“ gegrillt. Jetzt scheint gerade zum ersten Mal seit Tagen wieder die Sonne hier oben. Wir sitzen draußen und genießen die letzten Strahlen
Euer TEAM Baden-Württemberg

In Gedenken an Oli, der heute zum letzten Mal im YCI-Clubhaus rauchen darf!

Montag, 30. Juli 2007

Ergebnisse nach fünf Wettfahrten

Hier noch die gewünschsten Ergebnisse nach fünf Wettfahrten.

TEAM-BW Gesamt:
13. Jessica (33., 34., 9., 4., 11.)
27. Xaver (37., 23., 26., 44., 34.)
60. Anica (52., 64., 32., 54., 74.)
62. Marc Funken (SC Schluchsee, 60., 67., 34., 56., 66.)
69. Viviana Funken (SC Schluchsee, 67., 56., 50., 64., DNF)
74. Hendrik (51., 70., DNS, 58., DSQ)
81. Lioba (78,, DNF, DNS, DNS, DNS)

4. Tag IDJÜM - Der freie Tag


Noch ein Nachtrag zu gestern:
Als wir am Abend noch in den Club zur „Hanseboot-Party“ gingen, kamen wir gerade rechtzeitig um zu sehen, dass noch ein Protest gegen Hendrik ausstand. Verhandlung: in zwei Minuten! Die Jury protestierte gegen ihn, da er nach einer Tonnenberührung gekringelt, sich aber nicht in die Kringelliste eingetragen hatte! Er konnte diesen Kringel aber glaubhaft nachweisen. Hendriks erste Protestverhandlung und er hat der Jury gleich so richtig die Regeln um die Ohren gehauen!
Die ganze Nacht schüttete es aus kübeln…wir hatten schon Angst, der „Bodden“ würde über den Deich kommen. Pünktlich zum Frühstück schien es aber besser zu werden und schon war der Tisch draußen gedeckt. Zu früh gefreut: Im Regen mussten wir mit allen Sachen in Fabis Zelt umziehen. Heute hatten wir unseren „freien“ Tag: Das Frühstück wurde kräftig ausgedehnt und nach hinten verschoben. Wir wussten schon, warum die Wettfahrtleitung den freien Tag auf heute gelegt hatte: Windstärke 6-7 (Böen 8) und kräftiger Regen. So bedauerten wir die A-Segler, die sich zu ihrer ersten IDJÜM-Wettfahrt zum auslaufen klar machten. Tja! Wir dagegen hatten es im Zelt dann doch etwas gemütlicher. Nach dem Frühstück erkundeten einige von uns noch die „Stadt“. Xaver brauchte noch eine lange Hose und Axel noch geschlossene Schuhe, beide haben es hier wohl etwas sommerlicher erwartet.
Fabian wollte in dieser Zeit noch mit dem Schlaucher raus zu den A-Seglern sehen. Er kam allerdings nicht weit. Schon kurz nach dem Auslaufen wurden diese von der Wettfahrtleitung wieder in den Hafen geschickt, zu viel Wind!
Für den Nachmittag wollten wir alle zusammen in die „Bodden-Therme“ zum baden. Dort angekommen war es dort allerdings so voll, dass wir lieber mit dem Auto direkt an die Ostsee gefahren sind. So richtig den Wind, den Sand und das Wasser um die Ohren fliegen lassen! Nach einem sehr verspäteten Mittagessen waren wir am frühen Abend dann wieder in unserem Base-Camp eingetroffen. In den verschiedenen Wohnwägen und Zelten haben wir dann noch gelesen oder Kniffel gespielt.
Heute Abend gehen wir dann alle wieder etwas früher ins Bett, morgen sind drei Wettfahrten bei nicht gerade wenig Wind geplant. Die beste Nachricht: Ab morgen soll das Wetter deutlich besser werden. Wir hoffen es!

Sonntag, 29. Juli 2007

3. Tag IDJÜM - Angriff TEAM-BW auf das erste Drittel

Noch ganz verschlafen begann der Tag mit einem Frühstück hinter dem Fußballtor.
Die Boote wurden danach startklar gemacht, kurz danach waren wir auch schon auf dem (gelb-grünen) Wasser. In der ersten Wettfahrt hatten wir vier bis fünf Windstärken und sechs in den Böen (das war nicht für alle erfreulich). Am zweiten Start war ein riesen Gedränge, aber wir haben uns recht gut geschlagen. In der dritten und letzten Wettfahrt des Tages waren es dann nur noch zwei Windstärken und dann überraschte uns noch ein gewaltiger Regen. Als alle nass und durchgefroren an Land ankamen, duschten wir erst mal gaaaaanz heiß.
Auf der Ergebnisliste haben sich alle aus dem TEAM-BW verbessert und der zum Opti-B/C TEAM-LEADER Baden-Württemberg aufgestiegene Fabi wurde auf dem Schlaucher auch noch so richtig nass war aber mit den Ergebnissen sehr zufrieden (das Teamfoto haben wir aber immer noch nicht gemacht). Im Moment sitzen wir zusammen im Bus und reden alle. Ab sieben gibt es ein Buffet (*lecker*).
P.S.: Wir bekommen noch die Krise, wenn es nicht bald aufhört zu regnen!!!

Samstag, 28. Juli 2007

2. Tag IDJÜM - Die B-Wettfahrten haben begonnen...

Beim Frühstück war die erste Sorge von Fabi, dass das Nutella-Glas nicht für alle reicht. Aber die Sorge war unberechtigt.
Danach gingen wir unsere Optis aufbauen. Uns wurde gleich klar, dass es nicht leicht wird wie gewohnt unter dem ersten Viertel zu sein. Um halb zwei versammelten wir uns zur Steuermannsbesprechung mit den anderen B- und C-Seglern. Gleich danach ging es auch schon auf’s Wasser.
Die erste Wettfahrt starteten wir genau wie die zweite getrennt von den C-lern. Die Starts waren sehr anspruchsvoll und es gab ein Paar aggressive Starter, daher war es nicht einfach einen optimalen Start zu bekommen. Es lief für alle eigentlich recht gut, wenn man bedenkt, dass es ein Feld von 90 Booten war (nur B-Segler). Der Wind war unseren Vorstellungen entsprechend (ca. ein konstanter 4er). Auch wenn wir nicht alle mit unseren Platzierungen zufrieden waren.
An Land bauten wir auch schon die Optis wieder ab und liefen zu unserem Platz auf dem Campingplatz (schön kuschelig zwischen den Bäumen). Der Fußmarsch von dem Hafen bis zu unserem Stellplatz ist ca. 1 bis 2 km…leider!!! Darum haben wir uns gleich ein Paar Fahrräder organisiert. Abends nach dem Abendessen (es gab Knoblauchspagetti) passierte noch ein Missgeschick. Lioba war beim angeln leider etwas unglücklich ausgerutscht und landete so im Wasser…
Morgen ist um 11 Uhr Startbereitschaft. Am Montag ist für die B- und C-ler ein Ruhetag
geplant, wenn wir bis Sonntag fünf Wettfahrten im Sack haben (zum Glück haben wir schon zwei).

Freitag, 27. Juli 2007

1. Tag – Ankunft in Ribnitz

Heute morgen um 7.00 Uhr trafen die ersten Immenstaader (Rimmeles) in Ribnitz ein und quartierten sich im „Stadion“ mit dem Wohnwagen ein. Zum Segelclub sind es von hier gute fünf Gehminuten. Fabian traf mit dem Schlaucher gegen 14.00 Uhr ein und wurde von Xaver und Axel an die richtige Stelle gelotst. Dann Bus auf den Stellplatz stellen und danach den Schlaucher einwassern. Nach der Registrierung als „TEAM Baden-Württemberg“ ging es dann erstmal zu einem Trimmschlag auf den „Bodden“. Wasser ist hier nicht blau oder rosa, sondern gelb/braun/grün…Kentern ist auch nicht zu empfehlen, das Wasser ist nur gute zwei Meter tief. Ansonsten merkt man schon, dass man hier im Osten ist…! Alte Häuser, nicht renoviert und rechts vom Campingplatz die ehemalige NVA-Kantine mit günstigem Essen.
Heute Abend kamen dann noch Jessi und Wolfgang mit dem Zug hier an.
Wir sind alle ziemlich müde und die Meisten auch schon längst im Bett. Die „Harten“ halten es bei Fabian im Zelt noch aus, auch wenn die Mücken hier direkt am Wasser langsam lästig werden.
Morgen um 11.00 Uhr ist dann Steuermannsbesprechung und um 14.00 Uhr dann der erste Start.